Baugeld: Gesunkene Zinsen machen kombinierte Darlehen interessant

Die Zinsen für Immobiliendarlehen sind in den vergangenen Wochen noch einmal leicht gesunken – die ohnehin erstklassigen Finanzierungsbedingungen haben sich damit nochmals verbessert. Nach Angaben des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount ist es unwahrscheinlich, dass die Konditionen noch günstiger werden. Insbesondere für sicherheitsbewusste Eigenheimer ist es empfehlenswert, die Finanzierung jetzt unter Dach und Fach zu bringen. Sie sollten sich für Zinsbindungen von zehn bis 20 Jahren entscheiden.

Weniger vorsichtige, gut verdienende Eigenheimer, können durch variable Kredite profitieren. Durch die besonders günstigen Konditionen von unter zwei Prozent lassen sich bei einem Floater mit 50.000 Euro Volumen gegenüber einem Darlehen mit zehn Jahren Zinsbindung monatlich rund 100 Euro sparen – diese können direkt in die Tilgung gesteckt werden. Mit einem signifikanten Zinsanstieg von mehr als zwei Prozentpunkten ist kurzfristig nicht zu rechnen, so dass das Risiko variabler Darlehen überschaubar bleibt.

Sogenannte Kombi-Darlehen bringen durch eine lange Zinsbindung für einen Teil der Kreditsumme Planungssicherheit. Der andere Teil des Kredits wird variabel finanziert – Kunden profitieren von den niedrigen Zinsen und können die Finanzierung bei einer Trendwende spätestens nach drei Monaten in ein langfristiges Darlehen umwandeln.

Unabhängig von der Finanzierungsstrategie gilt jedoch: Darlehensnehmer sollten in Zeiten niedriger Zinsen höher tilgen. Denn je niedriger Zinsen sind, desto länger dauert es bei gleich bleibenden Raten, bis die Immobilie schuldenfrei ist. Das kostet nicht nur wertvolle Zeit, sondern wird am Ende auch deutlich teurer.

Im Durchschnitt sind für ein Darlehen mit 15 Jahren Laufzeit und einem Prozent anfänglicher Tilgung 4,60 Prozent Zinsen zu veranschlagen.

Zinstrend
kurzfristig: leicht steigend
mittelfristig: stabil
langfristig: steigend


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