Baugeldstudie 2008: Immobilienfinanzierung dauert mehr als 8 Stunden

Zusammentragen von Unterlagen, kopieren von Gehaltsnachweisen, Kassensturz: Die meisten Deutschen schätzen den Aufwand einer Immobilienfinanzierung realistisch ein. Das hat die Baugeldstudie 2008 des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount ergeben.

60 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass eine Immobilienfinanzierung mehr als acht Stunden Aufwand bedeutet. Nur wenige der 552 Befragten meinen, mit weniger Zeit auszukommen. 14,1 Prozent rechnen mit einem Aufwand von fünf bis acht Stunden und 14,3 Prozent mit drei bis 5 Stunden. Jeder Zehnte ist sogar der Meinung, ein Aufwand von ein bis drei Stunden reicht aus.

Laut HypothekenDiscount muss mindestens ein Arbeitstag allein in die Finanzierungsplanung investiert werden. Zuerst sind in einem ehrlichen Kassensturz alle Einnahmen und Ausgaben zu ermitteln. Danach müssen Darlehensnehmer herausfinden, welches Bedürfnis nach Sicherheit und Flexibilität sie haben. „Davon hängt die Wahl der Zinsbindung ab“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount und empfiehlt, einen Blick auf einen historischen Zinschart zu werfen, um das aktuelle Zinsniveau besser einzuschätzen. Abschließend müssen Darlehensnehmer herausfinden, welche Tilgung für sie realistisch und vernünftig ist. „Online Rechner helfen dabei, die Finanzierung bestmöglich an die eigenen Bedürfnisse anzupassen“, sagt Oppel. Erst danach sollte der Gang zur Bank oder einem Baugeldvermittler anstehen. Während für das Zusammentragen der Unterlagen ein halber Tag eingeplant werden soll, vergehen bis zur endgültigen Darlehenszusage in der Regel zwischen 2 bis 5 Tage.

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