Finanzkrise: Bauherren profitieren von Zinsrutsch zu Wochenbeginn

Konditionen für Kredite geben binnen zwei Tagen um bis 0,44 Prozentpunkte nach / Lange Zinsbindungen ratsam

Angehende Häuslebauer können von den Turbulenzen an den Finanzmärkten profitieren.  Ein Großteil der Banken hat die Zinsen für Immobilienkredite zu Wochenbeginn deutlich gesenkt. Innerhalb zweier Tage sind die Konditionen nach Angaben des Baugeldvermittlers Enderlein um bis zu 44 Basispunkte gesunken. Kosteten Kredite mit 20-jähriger Zinsbindung vergangene Woche noch mehr als 5 Prozent, können sie derzeit zu Effektivzinssätzen ab 4,70 Prozent aufgenommen werden.

Damit notieren Bauzinsen aktuell auf einem Sechs-Monats-Tief. „Ein zehnjähriger Kredit über 200.000 Euro verbilligt sich durch den jüngsten Zinsrutsch um rund 6.000 Euro“, sagt Manfred Hölscher vom Baugeldvermittler Enderlein. Von den Konditionssenkungen sind Kredite mit kurzen und langen Zinsbindungen gleichermaßen betroffen, wobei Langläufer deutlich günstiger geworden sind.

 

„Darlehensnehmer sollten sich den derzeitig niedrigen Zinssatz mit einer langen Zinsfestschreibung von 20 Jahren sichern. 20-jährige Kredite sind im Augenblick sogar wieder etwas preiswerter als zehnjährige Darlehen“, sagt Hölscher. Wer ein konkretes Finanzierungsvorhaben hat, sollte nicht auf weitere Zinssenkungen spekulieren. „Das Zinstief erlaubt einen historisch günstigen Immobilienerwerb. Gerade Privatleute sollten raus aus spekulativen Investitionen und rein in die Backsteine.“

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