Niedriges Zinsniveau macht Volltilger-Darlehen lukrativ: Eigentumswohnung lässt sich ohne Eigenkapital in 15 Jahren komplett finanzieren

Die gesunkenen Zinsen für Hypothekenkredite ermöglichen nicht nur Einsparungen zwischen 4.000 und 10.000 Euro, sondern zudem einen schnellen Schuldenabbau. „In vielen Städten können normale Haushalte ohne Eigenkapital mit einem Volltilgerdarlehen binnen 15 Jahren eine Eigentumswohnung komplett abbezahlen“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount.

„Häuslebauer und Immobilienkäufer, die einen Kredit aufnehmen möchten, sind die Profiteure von den Turbulenzen an den Finanz- und Kapitalmärkten“, sagt Oppel. Finanzierungen, bei denen rund 30 Prozent des Immobilienkaufpreises als Eigenkapital eingebracht werden, gibt es beim günstigsten Anbieter ab 4,43 Prozent. Selbst Vollfinanzierungen über den gesamten Kaufpreis der Immobilie sind zu Zinssätzen von rund 5 Prozent erhältlich. „In Deutschland sollten sich Immobilieninteressenten nicht von den Nachrichten um die US-Hypothekenkrise verunsichern lassen. Volltilgerdarlehen über den gesamten Kaufpreis garantieren Zinssicherheit von der ersten bis zur letzten Rate“, erläutert Oppel. HypothekenDiscount rät, beim Immobilienerwerb mindestens Maklerkosten und anfallende Provisionen aufzubringen. Dann bewegen sich die Kreditzinsen für Volltilgerdarlehen über den gesamten Immobilienkaufpreis um die 5-Prozent-Marke.

In vielen deutschen Städten liegen Preise für Kaufobjekte zwischen 1.000 und 2.000 Euro pro Quadratmeter. „In mittelgroßen Städten und einigen Landeshauptstädten sind attraktive Eigentumswohnungen für 100.000 Euro erhältlich. Niedrige Immobilienpreise und günstige Zinsen ermöglichen normalen Angestellten selbst ohne Eigenkapital den Immobilienerwerb und damit eine sichere Investition in ihre Altersvorsorge“, sagt Oppel. Eine Eigentumswohnung im Wert von 100.000 Euro kann beispielsweise mit einer 100.000-Euro-Vollfinanzierung zu 5 Prozent finanziert werden. Für eine Monatsrate von 782 Euro lässt sich das Objekt bei einer Anfangstilgung von rund 4,5 Prozent binnen 15 Jahren vollständig abbezahlen.

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Hannoversche Leben entwickelt günstiges Hypothekendarlehen für Ruheständler

Die Hannoversche Leben hat eine spezielle Rentenhypothek ohne Zinsaufschlag und Zusatzversicherung entwickelt. „Auf diese Weise wird es vielen Ruheständlern erstmals möglich, kostengünstig einen Kredit aufzunehmen“, sagt Stephan Helck, Leiter Hypotheken bei der Hannoverschen Lebensversicherung AG. Rentner mit einer selbst genutzten und lastenfreien Immobilie können ihr Objekt bis zu 50 Prozent beleihen.

„Bisher war es insbesondere für ältere Pensionäre und Rentner schwer, einen Kredit zu bezahlbaren Konditionen zu erhalten. Viele Senioren erhalten kein Angebot oder müssen teure und unpassende Zusatzversicherungen abschließen“, erläutert Helck. Der Clou: Je älter der Kunde ist, desto niedriger ist der lebenslang garantierte Zinssatz. Ein Siebzigjähriger zahlt z.B. 0,3 % weniger Zinsen als ein zehn Jahre jüngerer Interessent. Die Zinshöhe entspricht den üblichen Baugeldkonditionen und liegt so deutlich unter den Zinssätzen herkömmlicher Ratenkredite. Das hannoversche Unternehmen erfüllt mit der Rentenhypothek eine seit langem erhobene Forderung von Verbraucherschützern, diskriminierungsfreie Kredite anzubieten.

Die Laufzeit des Darlehens ist unbegrenzt. Das heißt, dass der Darlehensnehmer selbst entscheidet, ob er den Kredit tilgen möchte oder nicht. Die Rentenhypothek wird in ein bis fünf Tranchen ausgezahlt und sieht anders als die Immobilienverrentung (reverse mortgage) keine monatliche Überweisung vor. Hanne Schweitzer vom Büro gegen Altersdiskriminierung (www.altersdiskriminierung.de) zeigt sich erfreut: „Wir fordern seit langem, Senioren Darlehen zu günstigen Konditionen anzubieten, ohne diskriminierende Zuschläge und Auflagen.“

Die Rentenhypothek ist ab dem 1. Februar 2008 erhältlich.

Finanzierung: Immobilienkäufer profitieren von fallenden Zinsen – Konditionen rutschen unter die 4,5-Prozent-Marke

Während Wirtschaftsexperten und Politiker die Turbulenzen an den Kapitalmärkten mit Sorge betrachten, können sich Immobilienkäufer freuen: Die Zinsen für Immobiliendarlehen befinden sich auf Talfahrt. Die Bestkonditionen für zehnjährige Festzinskredite sind nach Angaben des Mannheimer Baugeldvermittlers unter die 4,5-Prozent-Marke gefallen. Die Zeit der Schnäppchenzinsen könnte einige Wochen andauern. Milliardenabschreibungen in den USA, ein extrem stabiler Euro sowie hohe Energiekosten schlagen weiter auf die Konjunktur. Vor diesem Hintergrund ist es in den vergangenen Wochen wieder unwahrscheinlicher geworden, dass die Europäische Zentralbank demnächst die Leitzinsen erhöht.

In seiner Rede am Donnerstag hat US-Notenbankchef Ben Bernanke klar gemacht, dass die Notenbank bereit sei, einer Rezession mit „substanziellen Schritten“ entgegenzuwirken. Er forderte die Politik zudem zu einem Maßnahmenpaket auf. Die klaren Worte werden im Markt als Hinweis auf eine baldige Leitzinssenkung um 0,5 bis 0,75 Prozent interpretiert.

In Europa indes interessiert man sich nicht nur für die amerikanischen und weltweiten Konjunkturaussichten – sondern noch immer für die nachlassende Kaufkraft. Energie und Lebensmittel haben die Inflationsrate 2007 auf 2,2 Prozent getrieben. Das ist der höchste Stand seit 13 Jahren. Und auch in der Eurozone beschleunigten die Preise im Dezember um 3,1 Prozent – und lagen damit 50 Prozent über der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp zwei Prozent. Wie eine aktuelle Untersuchung ergeben hat, beträgt die gefühlte Inflation sogar mehr als 5 Prozent.

Für Europas Notenbanker ist die Inflation inakzeptabel und hat in der Regel Konsequenzen für die Geldpolitik. Wortgewaltig warnte EZB-Chef Jean-Claude Trichet in der vergangenen Woche vor dem Lostreten einer Lohn-Preis-Spirale in der Eurozone und drohte überraschend aggressiv mit Zinserhöhungen: „Wir sind bereit, vorbeugend zu handeln“, sagte Trichet. Soweit die Theorie. Trotz der Gefahr einer Inflationsverstetigung durch Preisüberwälzungen und hohe Lohnabschlüsse ließ die EZB ihren Leitzins jedoch unverändert bei vier Prozent.

Kreditkunden können die Ruhe bewahren, solange die Folgen der US-Immobilienkrise Europas Währungshütern die Hände binden. Würde die EZB in der zunehmenden Rezessionsangst zusätzlich an der Zinsschraube drehen und damit letztlich Investitionen verteuern, dann würde auch in Euroland ein kräftiger Einbruch beim Wirtschaftswachstum drohen.

Von dieser Phase der Verunsicherung profitieren die Rentenmärkte. Sichere Staatsanleihen notieren auf einem Jahreshoch. Die Renditen für zehnjährige Bundesanleihen – wichtige Benchmark für Hypothekendarlehen – fiel inzwischen sogar unter die Vier-Prozent-Marke. Wer derzeit eine Erst- oder Anschlussfinanzierung für seine Immobilie sucht, kann durch den Zinsrutsch bis zu 10.000 Euro sparen. Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Konditionsbindung gibt es aktuell ab 4,42 Prozent effektiv. Kaum teurer sind Immobilienkredite mit 15 Jahren Laufzeit: Die höhere Sicherheit kostet derzeit einen Aufschlag von knapp 0,2 Prozentpunkten.

Zinstrend:
kurzfristig: stabil, leicht fallend
langfristig: leicht steigend

Immobilienfinanzierung: Baujahr 2008 startet mit leichtem Zinsrückgang

Immobilienkäufer können in den ersten Tagen des neuen Jahres bei ihrer Immobilienfinanzierung viel Geld sparen. Während bis zum Frühjahr 2008 höhere Bauzinsen zu erwarten sind, haben Zinssenkungsphantasien in den USA hierzulande die Renditen für zehnjährige Bundesanleihen auf 4,2 Prozent gedrückt. Dadurch sind die Zinsen für Immobiliendarlehen innerhalb weniger Tage um 0,15 Prozentpunkte gesunken. Ein zehnjähriger Kredit über 200.000 Euro beispielsweise verbilligt sich damit um rund 2.500 Euro. Der Baugeldvermittler HypothekenDiscount rät Immobilienkäufern mit konkreten Vorhaben, diese Zinsdelle zu nutzen. Denn die Inflationsängste in Europa dürften schwerer wiegen als die Konjunktursorgen in den USA – und schon bald wieder zu Zinssteigerungen führen.

„Die Sorge vor einer anhaltenden Geldentwertung wurde am ersten Handelstag 2008 bestätigt. Kaum ist eines der teuersten Energiejahre vorüber, kletterte der Preis für ein Barrel Rohöl auf die Rekordmarke von mehr als 100 Dollar“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. „Damit dürfte sich die Inflation, die zuletzt mit einer Rate von mehr als drei Prozent gewachsen ist, kurzfristig kaum abschwächen. Angesichts eines ausufernden Wachstums der Geldmenge M3 um gut zwölf Prozent in 2007 erhält die Diskussion über eine Leitzinsanhebung im Euroraum neue Nahrung.“

Dass Europas Währungshüter bei ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr dennoch nicht an der Zinsschraube drehen werden, liegt daran, dass sie die Märkte zunächst bestmöglich durch die aktuellen Finanzturbulenzen manövrieren müssen. Doch unter der Voraussetzung, dass die Subprime-Krise in den kommenden Monaten weitgehend ausgestanden ist, erwartet HypothekenDiscount (www.hypothekendiscount.de) nach der aktuellen Zinsdelle weiterhin ein etwas höheres Bauzinsniveau. Im historischen Vergleich bleiben Hypothekenkredite mit Konditionen von rund 5 Prozent jedoch deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von rund 7 Prozent.

Steigende Zinsen in 2008: Immobilienkäufer sollten Kredit für kommendes Jahr jetzt reservieren

Weil die Inflation im kommenden Jahr für steigende Leit- und damit Hypothekenzinsen sorgen dürfte, sollten künftige Häuslebauer und Immobilienbesitzer bereits jetzt die Finanzierung in die Wege leiten. Der Baugeldvermittler HypothekenDiscount empfiehlt, den Abschluss einer Reservierungshypothek zu prüfen. Mit dieser Finanzierungsvariante können sich künftige Immobilienbesitzer bis zum Sommer 2008 die heutigen Zinsen sichern – selbst wenn sie noch kein Objekt haben.

„Trotz der Konjunkturunsicherheit könnten die Leitzinsen im Euroraum ab Frühjahr 2008 wieder steigen, da die erwartete Inflation weiterhin über dem Zielkorridor liegt“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Die Zinsen für Immobiliendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung könnten sich von aktuell rund 4,70 Prozent auf 5 Prozent verteuern. Während sich bisher nur Anschlussfinanzierer mit einem Forward-Darlehen vor steigenden Zinsen schützen konnten, ist dies laut HypothekenDiscount seit einigen Monaten ebenso für Erstfinanzierer möglich. „Mit einer speziellen Reservierungshypothek können sich Darlehensnehmer ohne ein konkretes Objekt bis zu sechs Monate lang die Zinsen reservieren“, sagt Kai Oppel. Während dieser Zeit können sie ein geeignetes Objekt suchen, ohne sich bei der Immobilienwahl von steigenden Zinsen unter Druck setzen zu lassen. Wird keine Immobilie gefunden, verfällt die kostenlose Option. Wenn die Zinsen wider Erwarten fallen sollten, wird das Angebot angepasst. Sind die Zinsen gestiegen, erhält der Kreditnehmer dennoch die günstigen Konditionen. „Die Reservierungshypothek hat gegenüber dem Forward-Darlehen den Vorteil, dass sie nicht in Anspruch genommen werden muss und dass die Zinsen nach unten nachgebessert werden“, sagt Kai Oppel. Von den mehr als 50 Kreditinstituten, auf die der Baugeldvermittler HypothekenDiscount zurückgreift, bietet bisher erst eine Versicherung die sogenannte Reservierungshypothek an. Allerdings ist davon auszugehen, dass weitere Versicherungen ähnliche Produkte auf den Markt bringen.